Evangelische
Kirchengemeinde
Großeicholzheim-Rittersbach

Aktuelles

Zehn Jahre Flurkapelle

Ökumenischer Gottesdienst zum Jubiläum

Am Sonntag, dem 30. Juni, fand ein ökumenischer Gottesdienst an der Flurkapelle zwischen Bödigheim und Großeicholzheim statt. Eingeladen hatte der „Freundeskreis der Flurkapelle“ in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde Bödigheim aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums. 

Diese Verkörperung der „hohen Kunst der Einfachheit“, idyllisch gelegen auf der Höhe zwischen den Gemeinden Bödigheim, Seckach und Großeicholzheim, wurde vor zehn Jahren von zwölf Architekturstudenten aus Chicago mit ihrem Professor Frank Flury errichtet und im Juli 2009 vollendet. Die Anregung zu dem Bau hatte der damalige Ortspfarrer Dankwart Moser-Feesche gegeben. An dem Schnittpunkt der Sichtachsen zu den drei Kirchtürmen sollte ein Versammlungsort entstehen. Seitdem wird dort in jedem Jahr ein Gottesdienst gefeiert. Entstanden ist ein Ort der Begegnung und der Stille, aber auch der internationalen Aufmerksamkeit und Anerkennung.

Der ökumenische Gottesdienst wurde gestaltet von Pfarrer Stromberger und Diakon Greef unter Mitwirkung des Projektchors unter Regie von Justus Röderer. Pfarrer Stromberger wirkt in der evangelischen Gemeinde Großeicholzheim-Rittersbach und Diakon Greef in der Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach. 

Sinn dieser erfolgreichen Aktion war natürlich die Begegnung zu gemeinsamer Besinnung und zu freundlichen Gesprächen. Doch diese Veranstaltung diente auch der Unterstützung der ev. Kirchengemeinde Bödigheim zur anstehenden weiteren Renovierung ihrer Kirche. Jeder dieser Gründe für sich allein hätte das überwältigend gut besuchte Treffen unter freiem Himmel gerechtfertigt. 

Unter der strahlenden Sonne versammelten sich im Schutz vieler Sonnenschirme zahlreiche Familien der umliegenden Ortschaften. Zu Fuß, mit Fahrrädern oder unter Inanspruchnahme des Fahrdienstes der Freiwilligen Feuerwehr wurde die Höhe erreicht. Schon früh waren die vielen Bankreihen besetzt und die Schattenplätze belegt. 

Der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Freundeskreises Gunther Röderer folgte eine Predigt über Noah, der nach der überstandenen Sintflut endlich wieder festen Boden erreicht und die Hilfe Gottes erbittet mit dem Gebet „Send´ aus Deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu“.

Nach der Stärkung von Geist und Seele rückte auch die Stärkung des Körpers in den Vordergrund, denn die Kirchengemeinde lud ein zu einem phantasievoll vorbereiteten Vesper.

Text und Bilder: Bernhard Werner

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