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Norwegenfreizeit 2019

Jugendfreizeit im Hohen Norden

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Zwei ereignisreiche und intensive Wochen liegen hinter uns. Wir haben viel erlebt, viel gesehen, Neues entdeckt und gemeinsam viel Spaß gehabt. Und wir haben erlebt, dass Gottes Segen uns begleitet hat.

Amelie, Lea und Luisa, drei Teilnehmerinnen, berichten:

Völlig erschöpft und müde kamen wir nach über 24 Stunden Reise am Samstagabend, den 10. August, in Slora (Norwegen) an. Dort angekommen wurden wir zunächst in unsere Hütten und Zimmer eingeteilt. 

Die Freizeitanlage Slora liegt an einem ruhig gelegenen See und wir hatten die Möglichkeit Kanu zu fahren oder auch zu baden. Diese Möglichkeiten nutzen wir und starteten an einem der folgenden Tage zur einer Kanutour zu einer nahegelegenen Insel. Obwohl das Wetter nicht so gut war, wagten einige von uns den Sprung ins eiskalte Wasser. Die Rückfahrt im Kanu verlief ganz gut und wir hatten viel Spaß, jedoch kamen nicht alle ganz trocken an. Kurz vor dem Anlegen kenterte ein überladenes Kanu mit fünf Passagieren ;)

In den darauffolgenden Tagen konnten wir viele verschiedene Workshops und Talkshops besuchen, so z.B. Baseball, Ultimate Frisbee, Tanzen, Volleyball… In den Talkshops ging es um Themen wie „Alles Öko“, „Mobbing“, „Social Media“, „Schule und dann?“ usw. Für diejenigen, die sich kreativ betätigen wollten, gab es ebenfalls genügend Angebote. 


An einem Tag machten wir uns auf den Weg nach Oslo. Zuerst besichtigten wir die Skisprungschanze am Holmenkollen. Auf der Aussichtsplattform hatten wir einen wunderschönen Ausblick über ganz Oslo und haben viele schöne Bilder gemacht. Unseren Mittag verbrachten wir im Vigeland Skulpturenpark. Anschließend konnten wir uns in Kleingruppen die Innenstadt genauer anschauen, Souvenirs kaufen und zu Mittag essen. Bevor wir den Rückweg antraten, genossen wir das schöne Wetter am Hafen von Oslo. 

Ein absolutes Highlight war die Zwei-Tages-Wanderung. Unser Weg führte durch Wälder, Sümpfe, Wiesen und unwegsames Gelände. Nach der Hälfte der Strecke kehrten einige wieder um und liefen zurück. Die restliche Gruppe genoss einen schönen Sonnenuntergang auf einer Lichtung im Wald, wo wir auch unser Lager aufschlugen. Den Abend ließen wir mit einem Lagerfeuer und Stockbrot ausklingen.
Das Wetter hat gehalten, so dass wir unter freiem Himmel schlafen konnten und zahlreiche Sternschnuppen sahen. Morgens wurden wir mit Gesang aufgeweckt und sind mit etwas Verspätung zurückgewandert. 

Im Großen und Ganzen hatten wir zwei wunderschöne und abwechslungsreiche Wochen in Norwegen. Wir haben viel erlebt und viele neue Freunde gefunden!!!

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Und hier der Bericht von unserem Mitarbeiter Manu:

Am 9. August brach ein unerschrockenes Team von 71 Wikingern (Teilnehmer + Mitarbeiter + Küche), angeführt vom Hauptleiter Ingolf, nach Norwegen auf! Die Reise lief – Gott sei Dank – ohne große Vorkommnisse ab, sodass die Truppe das Slora-Lager ohne Verspätung erreichen konnte!
Die anschließenden zwei Wochen waren geprägt von abwechslungsreichen Aktionen, z.B.:
- einer Tagestour ins wunderschöne, von Natur geprägte Oslo
- einer gemeinsamen Kanutour auf dem See „Langen“ (inklusive der Möglichkeit, einen erfrischenden Sprung in den kühlen See zu wagen)
- einer tollen 2-Tages-Wanderung mit der Möglichkeit zur Übernachtung unter freiem, sternenklarem Himmel!
- dem "Tag der Teilnehmer", bei dem wir Mitarbeiter entdecken konnten, wie viel Talent in jedem einzelnen Teilnehmer steckt! An diesem Tag gestalteten die Teilnehmer nämlich den gesamten Tagesablauf: Frühsport, Morgenlob, Thema, Workshops und Talkshops, die Tagesschau, das Abendprogramm sowie das Abendlob und übernahmen sogar den verantwortungsvollen Posten der Tagesleitung!
- einem bunten Abend, bei dem sowohl Teilnehmer als auch Mitarbeiter eigene, kreative Beiträge entwickelten!
- zahlreichen Themenabenden: Norwegen-Abend, Abend zum Thema „Digitalisierung“, „Norflix-Abend“, bei dem es um verschiedene Themen wie Schule, Beziehung, Älterwerden etc. ging.

Wahrscheinlich habe ich an dieser Stelle noch viele weitere Aktivitäten unterschlagen! Was für mich als Mitarbeiter auf der Norwegen-Freizeit aber so besonders war, war die tolle Atmosphäre und der vertrauensvolle Umgang untereinander! 
Die Atmosphäre zeigte sich u.a. durch zahlreiche angestimmte Gesänge. Ob dies Lieder waren, die per Lautsprecher-Box lautstark von der gesamten Gruppe mitgetragen wurden, „Tunnel-Lieder“, die auf den Busfahrten echte „Stimmungsmacher“ waren oder Tischlieder, welche sogar die norwegische Hauptstadt Oslo erreichten! Die Stimmung war unfassbar gut!
Der vertrauensvolle Umgang zeigte sich z.B. in den täglich stattfindenden Kleingruppen, in denen sehr offen und ehrlich über viele verschiedene - teils auch sehr tiefgehende Themen - geredet wurde! Dank der Offenheit der Teilnehmer, aber auch vonseiten der Mitarbeiter war der Umgang sehr ehrlich, direkt und herzlich! Wir Mitarbeiter haben uns dabei bemüht, jeden Teilnehmer wertschätzend und individuell zu begleiten!

Ein persönliches Highlight von mir war auch das (beinahe) tägliche Kicken! Hieran waren einige Teilnehmer beteiligt! Auch die Mädels waren sich nicht zu schade, mit viel Einsatz und Motivation um das runde Leder zu kämpfen! Dabei war die Stimmung stets ausgelassen, auch wenn man als Mitarbeiter teilweise sehr schmerzliche Niederlagen verkraften musste ;-)
Ein weiteres persönliches Highlight von mir war ein kleiner Spaziergang zu einem nahegelegenen Aussichtspunkt! Auf dem Weg dorthin ergaben sich zahlreiche gute Gespräche! Zudem konnte die Gruppe der Spaziergänger die zahlreichen Pilze bestaunen und genoss das herrliche Wetter!

Wetter ist das nächste Stichwort. Denn dieses ließ in den zwei Wochen leider etwas zu wünschen übrig. Es regnete oft und teilweise auch sehr stark. Das bewundernswerte daran war allerdings, dass dies der Gruppenatmosphäre keinen Dämpfer gab, sondern ganz im Gegenteil die gesamte Truppe, inklusive der lokal eher rivalisierten Eichelzer und Seckacher zusammenschweißte!
Die Gemeinschaft war top! Und auch wenn ich gar nicht aus Großeicholzheim, Rittersbach oder aus dem Umkreis komme, bin ich sehr dankbar dafür, dass der unbeschreiblich wertschätzende, freundliche Umgang jeden Teilnehmer und Mitarbeiter, egal aus welchem Ort er angereist ist, mit eingeschlossen hat! 

Ein riesiges Lob geht an das vierköpfige Küchenteam, welches mit wahnsinniger Energie täglich drei köstliche Mahlzeiten zauberte!!!
Danke aber auch Ingolf Stromberger, der so viel Organisation bereits Monate vor der Freizeit bewältigen musste und in allen Situationen mit unglaublicher Kraft, einer tollen, unterstützenden Frau (Nadine) an seiner Seite sowie drei lieben Kindern stets den Überblick über jegliche Situation hatte und zugleich immer einen fürsorglichen Blick für jeden einzelnen Teilnehmer besaß! 
Danke, dass ich persönlich Teil dieser Wikinger-Truppe sein durfte, welche nach einer langen Rückfahrt abends am 23. August wieder sicher in den jeweiligen Orten gelandet ist!

Insgesamt war es für mich eine wunderschöne Freizeit und ich könnte jetzt noch zehn Seiten mit traumhaften Erlebnissen füllen!
Ich bin sehr dankbar für jeden einzelnen Teilnehmer und Mitarbeiter und freue mich schon, einen Teil der Teilnehmer auf dem Aichelzer Sponsorenlauf am 21. September und beim Abendgottesdienst am 22. September wiederzusehen!
Zuletzt bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich sicherlich noch sehr lange an diese großartige Freizeit zurückerinnern werde! Denn schon jetzt vermisse ich die wunderschöne Zeit und die wunderbaren Menschen von der Slora-Freizeit!

Euer dankbarer Betreuer und „Tagesschau“-Moderator Manu!

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